Country Life Gesundheitszentrum Mattersdorferhof
  • Home
  • Über uns
    • Philosophie
    • Umgebung
    • Ausbildung
    • Freizeitmöglichkeiten
    • Bildergalerien
  • Termine
  • Zimmer
  • Angebote
    • Newstart® Programm
    • Mini-Newstart®
    • Familien-Newstart®
    • Resilienz
    • Wanderwoche
    • Basenfasten
    • Detox
    • Medienfasten
    • Mentale Fitness
    • Wissenswertes zu Newstart®
    • Gäste berichten
  • Kontakt
    • Team
    • Anreise
    • Datenschutz
    • Impressum
  • SHOP
  • Gesundheitsmagazin
    • Video Workshops
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube

Sind Obst und Gemüse nicht mehr so wertvoll wie vor 50 Jahren?

1. Oktober 2023/in Ernährung/von cl

1. Oktober 2023 von Esther Neumann

Der Herbst hat uns die Vorratskammern wieder gefüllt. Die Kartoffeln sind eingelagert. Die Äpfel liegen in Reih und Glied in den Hurden. Krautköpfe wanderten ins Sauerkrautfass. Sellerie, Karotten und Rote Rüben warten auf den Verzehr. Alles versorgt uns im Winter mit Vitaminen und Mineralstoffen. Oder gibt es vielleicht doch zuwenig davon? Im Hinterkopf haben sich Werbeaussagen eingenistet: Unsere Nahrungsmittel versorgen uns nicht mehr mit genügend lebensnotwendigen Nährstoffen. Die Böden seien ausgelaugt, die Umweltbelastungen groß, die Lebensbedingungen ungünstig. Kann uns wirklich nur noch der Griff zu Pillen retten?

Sind Obst und Gemüse nicht mehr so wertvoll wie vor 50 Jahren?

Wer seine Augen und seine Nase erfreuen will, gehe auf einen Obst und Gemüsemarkt. Besonders bunt und reichhaltig geht es da im Herbst zu. Für mich ist in Wien einer der liebsten Plätze der Naschmarkt. Was da nicht alles auf den Ständen aufgeschichtet ist! Man sollte mehr Geld in der Brieftasche haben!

Zwei Frauen unterhalten sich über das reiche Angebot. „Wer weiss, ob es überhaupt noch Sinn macht, das schöne Geld für all dieses Obst und Gemüse auszugeben. Vielleicht schaut es nur noch schön aus und hält gar nicht, was es verspricht. Man bekommt so viel Werbung ins Haus geliefert, die uns weis machen will, dass wir alle an Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden, weil in den Pflanzen lange nicht mehr das drin sei wie früher. Einmal habe ich sogar eine Tabelle gesehen mit einem Vergleich – Inhaltsstoffe, heute und vor 50 Jahren. Heute ist viel weniger drin als früher.“

Solche Werbungen verunsichern die Konsumenten. Es wird ihnen klar gemacht, dass nur noch der tägliche Griff zu Mineralstoff- und Vitaminpillen sie optimal versorgen könne. Es ist doch ganz klar: die Böden sind ausgelaugt, der Anbau in den Glashäusern ist nicht optimal, der saure Regen tut noch das seine. Aber Daten und Fakten, die wissenschaftlichen Methoden stand halten, gibt es kaum.

Neue Analysemethoden

Als Beweis wird der Vergleich von Tabellen herangezogen, die unsere Nahrungmittel von früher und heute vergleichen. Da sieht man dann etwa, dass heute viel weniger Carotin in den Karotten ist als früher. Warum das? Das können doch nur die ausgelaugten Böden sein. Tatsache ist aber, dass es ungefähr 600 verschieden Carotinoide gibt. Einige davon sind auch für uns Menschen wichtig als Vitamine oder Vorstufen von Vitaminen. Eigentlich produziert ja die Pflanze die Carotinoide für sich, für ihren eigenen Schutz. Überhaupt war der Nachweis vieler Inhaltsstoffe vor 50 Jahren noch gar nicht möglich. Es ist gar nicht so leicht, die einzelnen Inhaltsstoffe genau zu trennen und zu analysieren. Die Methoden werden aber immer besser und genauer. So kann man heute die vielen einzelnen Carotinoide bereits trennen. Früher hat man alle in einen Topf werfen müssen. Heute kann man sie unterscheiden. Da gibt es in der Tomate das Lycopin, im Mais das Lutein. Das Beta-Carotin ist das wichtigste für uns Menschen. Darum wird heute in den Tabellen oft nur noch dieses angegeben. Und vom Beta-Carotin ist natürlich weniger drin als von der gesamten Carotinmenge. Heute genauso wie früher.

Manche Vitamine haben eine ganz komplizierte chemische Struktur. Fehlt nur ein kleines Anhängsel, hat es nicht mehr die Wirkung eines aktiven Vitamins. Wegen den viel genaueren Analysemethoden, wird heute einiges nicht mehr als Vitamin anerkannt, was man früher als solches in die Tabellen aufgenommen hat.

Böden besser als ihr Ruf

Landschaftsökologen bestätigen, dass heute die Böden wieder besser versorgt sind als zur Zeit, wo man Dünger in rauen Mengen auf die Felder gestreut hat, nur um die Menge der Ernte zu erhöhen. Ausnahmen gibt es natürlich. Dort wo Fruchtfolge, Gründüngung und ein gezielter Einsatz an Düngemitteln betrieben wird, sind die Böden gut versorgt und damit auch die Pflanzen. Würden diesen gewisse Mineralstoffe fehlen, würden sie gar nicht erst wachsen und reif werden.

Die Bodenbewirtschaftung ist heute besser als vor ein paar Jahren

Nährstoffgehalt in den Pflanzen

Der Nährstoffgehalt in den Pflanzen ist nicht nur von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Eine wichtige Rolle spielen auch die Wachstumsbedingungen wie Bewässerung, Sonneneinstrahlung, Temperatur und Erntezeitpunkt. Die Sortenwahl ist ganz wichtig. Neuere Apfelsorten haben oft viel mehr Vitamin C als alte Sorten. Sie wurden mit dieser Absicht gezüchtet. Wenn man alle diese Gründe berücksichtigt, so verwundert es einem nicht, dass zum Beispiel bei zwei Analysen von verschiedenen Paprikasorten es zu einer Differenz von 50 – 80% beim Vitamin C-Gehalt kommen kann.

Neue Lagertechnik

Grosswirtschaftliche Lagertechnik macht es möglich, dass Vitamine in Äpfeln lange erhalten bleiben. Lagerung in kontrollierter Atmosphäre heißt die Errungenschaft, die uns in den letzten Jahren auch noch im Frühling knackige, vitaminreiche Äpfel beschert. In diesen sogenannten CA-Lagern werden Reife und Stoffwechselvorgänge stark verlangsamt. Im Vergleich zu einem Kühllager ist im Frühling der Vitamin C-Gehalt in Äpfeln aus dem CA-Lager um 70% höher.

Kontrollierter Atmosphäreraum für Äpfel

Mit der Auslieferung an den Handel endet aber diese Kontrollmöglichkeit. Die Verantwortung liegt nun beim Handel und beim Konsumenten. Wie wird die Ware weiter behandelt? Wie lange liegt sie in den Regalen herum? Wird sie direkt von der Sonne oder anderen Lichtquellen beschienen? Obst und Gemüse sollten eine frische Farbe haben und beim Anbrechen knackig sein. Regionale und saisonale Produkte sollten bevorzugt werden. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch hin und wieder im Winter eine Tomate oder eine Ananas essen darf. Die Zubereitung spielt ebenfalls eine große Rolle. Lange Kochzeiten, Wegschütten von Kochwasser und langes Warmhalten verringern den Nährstoffgehalt deutlich.

Lebensstil

Wenn für Vitamin C geworben wird mit den Worten: „Nie wieder Herzinfarkt“ ist das eine Irreführung. Und die Kasse einschlägiger Unternehmen stimmt. Es ist einfacher, eine Pille einzuwerfen als an seinem Lebensstil etwas zu ändern. Aber es ist nachgewiesen, dass nicht nur Vitamin C vor Herzinfarkt schützt, es ist auch der ganze Lebensstil. Fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel und Rauchen sind genauso Killer wie Vitaminmangel.

Der ganze Apfel,– nicht nur ein Teil

Die schützende Wirkung von pflanzlichen Lebensmitteln ist mehr als nur die Beschränkung auf Vitamine und Mineralstoffe. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer deutlicher, dass die Ergänzungseffekte der pflanzlichen Inhaltsstoffe unserer Gesundheit helfen. Wir brauchen den ganzen Apfel, nicht nur die Vitamine und Mineralstoffe. Manche sind unterversorgt wegen ihrer Obst- und Gemüseabstinenz und nicht wegen den ausgelaugten Böden. 650 g Obst und Gemüse täglich, kombiniert mit Vollgetreideprodukten und Nüssen, das ist das, was uns Ernährungsexperten empfehlen. Wieviel isst du davon jeden Tag?

Esther Neumann

Esther Neumann

Esther Neumann studierte Ernährungswissenschaften auf der Universität Wien. Seitdem schrieb sie für viele Jahre für das Gesundheitsmagazin „Leben und Gesundheit“, und führte Gesundheitsvorträge in vielen Orten Österreichs durch.

www.ernaehrungaktuell.at/


Ein Artikel von RundumGesund.org

Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Per E-Mail teilen
https://www.countrylife.at/gesundheitszentrum/wp-content/uploads/2023/10/blog_obst50.jpg 400 400 cl https://www.countrylife.at/gesundheitszentrum/wp-content/uploads/2020/10/cl-logo_340.png cl2023-10-01 12:00:002023-10-02 19:46:56Sind Obst und Gemüse nicht mehr so wertvoll wie vor 50 Jahren?

Kategorien

  • Ernährung
  • Krankheiten
  • Lebensphasen
  • Lebensstil
  • Mentale Gesundheit
  • Körpersysteme
  • Anwendungen

Aktuell

  • Basilikum – mehr als ein Gewürz20. Juli 2025 - 12:00
  • Die Kunst des Loslassens meistern6. Juli 2025 - 12:00
  • Brauchen Sportler wirklich Proteinpräparate?22. Juni 2025 - 12:00
  • Wie der Geist den Körper krank macht!8. Juni 2025 - 12:00
  • Bewegung: Tut dem Kopf gut25. Mai 2025 - 12:00

Kontakt

Mattersdorferhof
Mattersdorf 10
9560 Feldkirchen

in Navi „Ingelsdorf“ eingeben

Aus dem Ausland:
+43 4277 / 23 37-0

Aus Österreich:
04277 / 23 37-0

newstart@countrylife.at

Newsletter abonnieren

Sitemap

  • Home
  • Über uns
    • Philosophie
    • Umgebung
    • Ausbildung
    • Freizeitmöglichkeiten
    • Bildergalerien
  • Termine
  • Zimmer
  • Angebote
    • Newstart® Programm
    • Mini-Newstart®
    • Familien-Newstart®
    • Resilienz
    • Wanderwoche
    • Basenfasten
    • Detox
    • Medienfasten
    • Mentale Fitness
    • Wissenswertes zu Newstart®
    • Gäste berichten
  • Kontakt
    • Team
    • Anreise
    • Datenschutz
    • Impressum
  • SHOP
  • Gesundheitsmagazin
    • Video Workshops
© Copyright - Country Life Gesundheitszentrum Mattersdorferhof - Enfold WordPress Theme by Kriesi
Link to: Der Jungbrunnen für das Gehirn Link to: Der Jungbrunnen für das Gehirn Der Jungbrunnen für das Gehirn Link to: 9 Regeln zum Stressabbau mit gutem Schlaf Link to: 9 Regeln zum Stressabbau mit gutem Schlaf 9 Regeln zum Stressabbau mit gutem Schlaf
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Cookie settingsACCEPT
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN